Auf der Suche nach den lukrativsten Jobs
Viele Menschen sind beim Arbeitsamt gemeldet, beziehen Arbeitslosengeld und sind verzweifelt auf der Suche nach Jobs und ähnlichen Arbeiten. Leider sind vom Amt in sehr vielen Fällen keine Vermittlungsangebote zu erwarten, deshalb wird im Internet oder Zeitungsannoncen nach einer Arbeitsstelle gesucht. Angebote sind zur Genüge vorhanden, kommen aber für viele Bürger nicht infrage, denn sehr oft wird eine bestimmte Qualifikation vorausgesetzt. So entfällt für eine große Anzahl weniger geschulter Bürger sich auf die mehrmaligen geschalteten Anzeigen zu reagieren, wo Bus- oder Lkw-Fahrer gesucht werden. Es fehlt einfach die nötige Berechtigung, diese Fahrzeuge zu fahren.
In vielen Inseraten, wo Jobs angeboten werden, ist von viel Geld und wenig Arbeit die Rede. Hier sollte man sofort die Finger davon lassen, denn kein Unternehmer will für viel Lohn zahlen eine kleine Leistung bekommen. Eine weitere Masche ist, der Arbeitnehmer soll einen Lehrgang besuchen, damit er die Arbeitsstelle bekommt. Natürlich ist die Schulung mit einer erheblichen Summe an Geld verbunden. Irgendein Motivationsseminar soll dem Teilnehmer vorgaukeln, dass eine bestimmte Verkaufsstrategie die zukünftigen Kunden besser zu Vertragsabschlüssen oder dem Abkaufen mitgebrachter Waren bewegt. Beim Verkauf von Produkten müssen diese zuvor selbst gekauft und bezahlt werden. Funktioniert später der Weiterverkauf nicht wie erwartet, wurde das Geld in den Sand gesetzt. Bei Verträgen bekommt der Jobber nur eine Vergütung, wenn ein Vertrag mit einem Kunden abgeschlossen wurde.
Einige Bürger fallen bei der Suche nach Jobs oft auf windige auf Betrüger herein. Eine gute Anzeige verspricht die passende Arbeit und eine genaue Information über die zukünftige Tätigkeit kann über ein Telefonat erfragt werden. Natürlich muss der Arbeitssuchende eine teuere Servicenummer anrufen. Der Anrufer ist in allen Fällen für den Job geeignet und es werden schon einmal die persönlichen Daten abgefragt. Das eigentliche Ziel ist, den Anrufer so lange wie möglich in der Leitung zu halten. Nach dem Anruf ist nie wieder etwas von dem Arbeitsangebot zu hören.
Natürlich gibt es auch seriöse Angebote von Jobs. Es folgt ein Vorstellungsgespräch, wo auch entsprechende Bewerbungsunterlagen mitzubringen sind. Auf gar keinen Fall wird vom Arbeitssuchenden im Vorfeld ein finanzieller Beitrag gefordert. Lohn gibt es nach dem Abschuss des Arbeitsvertrages, wobei zuvor eine bestimmte Arbeitsleistung erbracht werden musste.